Du bist was du siehst: Alpenurlauber sind Träumer, Bali-Fans Pragmatiker

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(PREGAS) Traumstrand mit Palmen oder Infinity Pool im Regenwald: Reisebilder üben eine starke Anziehungskraft aus. Ihre subjektive Wahrnehmung ist jedoch bei jedem Betrachter anders. „Wir sehen immer das, was wir sehen wollen, nämlich unseren ganz persönlichen Traum vom idealen Urlaub“, erklärt der Psychologie-Professor Dr. Alfred Gebert aus Münster. „Die Vorliebe für ein bestimmtes Motiv verrät daher viel über unsere Persönlichkeit.“ Gemeinsam mit dem Experten für Farbpsychologie hat Secret Escapes, der Shopping-Club für exklusive Luxusreisen, diesen Zusammenhang jetzt erforscht. >>>

Wir sind wir: Kleine Psychologie des Fremdenhasses

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Sehen sich Menschen einer existenziellen Bedrohung ausgesetzt, dann hilft ihnen die Betonung der eigenen Kultur, die Abwertung des Fremden und Aggression gegenüber Andersartigem beim Überwinden der "Angststarre". Das zeigte sich in sozial- und neuropsychologischen Experimenten von Forschern der Universität Salzburg. Ein Beispiel für diesen Mechanismus biete die aktuelle Stimmung gegen Asylwerber. Eva Jonas vom Fachbereich für Psychologie der Uni beschäftigt sich seit Jahren mit Terrormanagement-Forschung. "Hier geht es darum, wie Menschen mit existenziellen Ängsten umgehen. Wir wissen, >>>

Forscher überprüfen Grundlagen der Fremdenfeindlichkeit mit Experimenten

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Salzburger Psychologin: Betonung der eigenen Kultur verleihe "eine Art Unsterblichkeit"Salzburg – Sehen sich Menschen einer – tatsächlichen oder eingebildeten – existenziellen Bedrohung ausgesetzt, dann hilft ihnen die Betonung der eigenen Kultur, die Abwertung des Fremden und Aggression gegenüber Andersartigem beim Überwinden der "Angststarre". Das zeigte sich in sozial- und neuropsychologischen Experimenten von Forschern der Universität Salzburg. Am Grunde lauert die Angst Eva Jonas vom Fachbereich für Psychologie der Uni beschäftigt sich seit Jahren mit Terrormanagement-Forschung. >>>

Der ROFL-Faktor – was glückliche Mitarbeiter bewirken

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Ein Beitrag von Nico Rose, Diplom-Psychologe, promovierter Betriebswirt und Senior Director im Corporate Management Development bei Bertelsmann. Die Evolution ist gnadenlos: Sie lässt typischerweise verschwinden, was dem Überleben einer Spezies nicht mehr dient. Wozu ist es also gut, dass man sich glücklich fühlt? Interessanterweise ist die Frage nach dem Sinn des Glücks ein Thema, welches die Psychologie als empirische Wissenschaft etwa 100 Jahre lang weitgehend ignoriert hat. Die Psychologie war und ist in großen Teilen eine „Weg-von-Wissenschaft“. Das heißt, es haben Fragen interessiert >>>

US-Psychologen orten "männliche" Essstörung bei Bodybuildern

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Forscher führten Befragung unter Konsumenten von Eiweißpulvern durch und halten die Ergebnisse für bedenklichLos Angeles – Wer viel Zeit beim Krafttraining verbringt und dem Muskelaufbau mit Protein-Shakes nachhilft, muss sich im Englischen nicht nur als "Gym-rat" belächeln lassen. Nun sind auch noch US-Psychologen der Alliant International University mit einem ernüchternden Vorschlag auf den Plan getreten: Sie regen an, übermäßigen Konsum von Eiweißpulver und ähnlichen Nahrungsergänzungsmitteln als "männliche" Essstörung zu qualifizieren. Bei der Präsentation auf einem Treffen >>>

Duftexperte & Psychologe Dr. Rosenblum: "Wir müssen nicht vor einer …

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06.08.2015 / 17:30 Uhr Von Daniel Verovic     Düsseldorf. Unterstützt durch Ariel und LenorWir tragen Parfüm auf und plötzlich sind sie da – die Erinnerungen an unseren Urlaub an der spanischen Küste, den letzten Partyabend mit den Mädels oder das romantische Dinner mit dem Liebsten. Nehmen wir bestimmte Düfte wahr, startet das Kopfkino wie von ganz alleine. Denn Duftstoffe tragen Erinnerungen und wecken Assoziationen – auch in Waschmittel, Weichspüler und anderen Produkten aus der Fabric Care. Doch wie funktioniert das eigentlich? Und manipulieren >>>

Sind Selbsthilfegruppen gefährlich?

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Von Psychologie aktuell Redakteur Ben Weber.In Deutschland gibt es über 100.000 Selbsthilfegruppen. Damit führen wir hierzulande die weltweite Hitliste an. Aber taugen sie auch etwas? Die Themen der Gruppen reichen von A wie Anonyme Alkoholiker bis Z wie Zwangsstörung, das Angebot scheint unendlich und sie erfüllen einen wichtigen Beitrag zu unserem öffentlichen Gesundheitssystem. Werden sie angenommen?Mehr als 75% aller Menschen würden laut diverser Umfragen im Falle einer Krankheit oder anderer Probleme auch die Hilfe einer Selbsthilfegruppe >>>

Dem Blickverhalten auf der Spur

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European Conference on Eye MovementsWien (universität) - Vom 16. bis 21. August 2015 findet die European Conference on Eye Movements (ECEM) an der Universität Wien statt. Die ECEM ist die weltweit größte Konferenz zum Thema Augenbewegung. Es kommen rund 600 internationale Top-ForscherInnen aus unterschiedlichen Bereichen wie der (Neuro-)Psychologie, Linguistik, Neurophysiologie, Ingenieurwissenschaft, Informatik und den klinischen und computerorientierten/angewandten Wissenschaften. Die Keynotes werden von international führenden ExpertInnen gehalten, wie beispielsweise Laurent Itti >>>

Stress verführt zu ungesundem Essen

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Wer unter Stress steht, hat eher Probleme, sich selbst zu kontrollieren, als jene, die ganz entspannt sind. Das zeigt eine Studie der Universität Zürich. So essen etwa Berufstätige, die morgens Ärger mit Kunden hatten, mittags eher ungesund als jene, die einen entspannten Vormittag hatten. Die Forscher hatten Probanden unter Laborbedingungen in Stress versetzt, dabei wurden zusätzlich Hirnaufnahmen erstellt. Diese zeigen, dass Stress zum einen Signale verstärkt, die den Geschmack des Essens in den Vordergrund stellen. Zudem schwächt er Signale, die den Gesundheitswert der Speisen >>>

Unstatistik: Durch vegetarisches Essen zum besseren Menschen?

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Gerd Gigerenzer und Kollegen hinterfragten in ihrer „Unstatistik des Monats“ die Interpretation einer Studie zu Ernährungsformen und Einstellungen. „Vegetarier und Veganer sind die besseren Menschen, denn sie haben weniger Vorurteile und widersetzen sich eher autoritären Strukturen.“ So oder so ähnlich kommentierten viele Medien eine im Juli 2015 publizierte Studie der Universitäten Mainz und Wuppertal. Und legen damit den Gedanken nahe, dass eine vegetarische Lebensweise ein bestimmtes soziales Verhalten fördere oder sogar die >>>