Wer an der Uni mit seelischen Erkrankungen kämpft, schweigt oft dazu, sagt Thomas Bock. Der Psychologe fordert im Interview weniger Tabus und mehr Hilfe für Betroffene.
ZEIT ONLINE: Hat zu Ihrer Studienzeit schon jemand davon geredet, dass psychische Krankheiten unter Studenten verbreitet sind?
Thomas Bock: Nein. Obwohl ich Psychologie studiert habe, war das überhaupt kein Thema. Aber es ist auch lange her, dass ich studiert habe. Da wurden psychische Erkrankungen noch weit mehr tabuisiert als heute.
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ZEIT ONLINE: Heute heißt es, dass der Anteil an Studenten mit psychischen
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