Psychologie: Eine geheime Liebe macht obsessiv

Psychologie Eine geheime Liebe macht obsessiv

Sind die beiden nicht „offiziell“ ein Paar, kann ihre Leidenschaft füreinander um so größer sein

Eine Beziehung, die – aus welchem Grund auch immer – geheim bleiben muss, macht den Partner attraktiver. Dafür leidet diese Art Partnerschaft allerdings unter anderen Problemen.

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02.08.13, 13:15

Psychologie

Eine Beziehung, die – aus welchem Grund auch immer – geheim bleiben muss, macht den Partner attraktiver. Dafür leidet diese Art Partnerschaft allerdings unter anderen Problemen.

Foto: picture alliance

Sind die beiden nicht „offiziell“ ein Paar, kann ihre Leidenschaft füreinander um so größer sein

Sind die beiden nicht "offiziell" ein Paar, kann ihre Leidenschaft füreinander um so größer sein

Manchmal muss die Liebe komplizierte Wege gehen – und manchmal muss sie auch geheim bleiben. Sei es, dass man sich einen eigentlich vergebenen Partner geangelt hat, die Liebe dem Vorgesetzten oder jemanden zugefallen ist, der deutlich älter oder jünger ist – oder man sich wieder in den Armen des Ex-Partners findet, den Freunde und Familie noch nie leiden konnten.

Was auch immer der Grund sein mag: Studien zeigen, dass eine geheim gehaltene Liebe die Leidenschaft beflügelt. Sie führt dazu, obsessiver zu sein und macht den Partner noch attraktiver, als er ohnehin schon ist.

Nur, wie untersucht man so etwas eigentlich? Der kürzlich verstorbene US-Psychologe Dan Wegner von der Harvard University hatte sich dazu 1994 ein wegweisendes Experiment überlegt. Er ließ seine Probanden im Labor zu viert Karten spielen. Dabei bildeten jeweils zwei der Spieler, ein Mann und eine Frau, ein Team.

Kartenspiel mit Füßen

Einige Paare sollten einfach nur gegeneinander spielen, anderen war erlaubt, unter dem Tisch mit den Füßen Informationen über ihre Karten auszutauschen. Dabei gab es Paare, denen diese Erlaubnis offiziell erteilt wurde, und andere, denen Wegner eine heimliche Kommunikation unter dem Tisch gestattete – ohne, dass das andere Paar am Tisch aber davon wusste.

Nachdem das Spiel vorüber war, mussten die Frauen die zwei Männer, also ihren Partner und den Mann des generischen Teams, hinsichtlich ihrer Attraktivität und Anziehungskraft einschätzen, und die Männer die beiden Frauen, die am Spiel teilgenommen hatten. Sie ahnen es: Am attraktivsten fanden sich jene Frauen und Männer, die unter dem Tisch ohne das Wissen der anderen miteinander gefüßelt hatten.

Und übrigens: Wer jetzt denkt, geheime Beziehungen wären die Besseren, der irrt. Geheimnisse haben nämlich auch ihre Kosten. Das zeigen wiederum andere Studien, nach denen die Zufriedenheit mit der Beziehung langfristig unter der Geheimniskrämerei leiden kann.

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