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EU bewertet Genmais-Studie als «unzureichend»

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Im September sorgte ein Bericht aus Frankreich für grossen Wirbel: Mit Genmais gefütterte Ratten sollen jünger sterben als andere Tiere. Nun hat die EU-Lebensmittelbehörde die Studie als nicht aussagekräftig beurteilt.

Die Studie bestätigte Befürchtungen von Gegnern der Gentechnologie: Proteste gegen Genmais in Brüssel.

Die Studie bestätigte Befürchtungen von Gegnern der Gentechnologie: Proteste gegen Genmais in Brüssel.
Bild: Reuters

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Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat eine umstrittene Studie zur Auswirkung von Genmais auf Ratten als wissenschaftlich nicht aussagekräftig kritisiert.

Die Veröffentlichung des französischen Wissenschaftlers Gilles-Eric Séralini sei «von unzureichender wissenschaftlicher Qualität», um als gültige Risikobewertung gelten zu können, teilte EFSA nach einer ersten Bewertung der Studie heute mit.

200 Ratten beobachtet

Die EU-Experten bezeichneten unter anderem Aufbau und Analyse der Studie, wie sie in der Veröffentlichung beschrieben wurden, als «unzureichend». «Solche Mängel bedeuten, dass EFSA derzeit nicht in der Lage ist, die Schlussfolgerungen der Autoren als wissenschaftlich gründlich einzustufen», heisst es in der Mitteilung der EU-Behörde. Séralinis Team sei deswegen gebeten worden, zusätzliche Informationen zu seinen Untersuchungen offenzulegen.

Die Forscher um Séralini hatten Mitte September ihre Studie in der Fachzeitschrift «Food and Chemical Toxicology» veröffentlicht. Danach sterben mit dem Genmais NK603 gefütterte Ratten jünger und erkranken deutlich häufiger an Krebs als Tiere, die herkömmliche Nahrung erhalten. Die Arbeitsgruppe des Experten für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) in Nahrungsmitteln beobachteten 200 Ratten über einen Zeitraum von zwei Jahren.

Grosse Aufmerksamkeit für Ergebnisse

Die Studie rief in der EU grosse Aufmerksamkeit hervor. Denn derzeit werden gentechnisch veränderte Pflanzen in der Regel vor einer Zulassung meist nur über einen Zeitraum von bis zu 90 Tagen auf mögliche Gefahren für die Gesundheit getestet.

Die EU-Kommission beauftragte daraufhin EFSA mit einer Bewertung der Studie. Die deutsche Regierung liess die Untersuchung vom Bundesinstitut für Risikobewertung bewerten, das der Studie zu Wochenbeginn die wissenschaftliche Sorgfalt absprach. (wid/AFP)

Erstellt: 04.10.2012, 16:12 Uhr


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