Datenverlust-Fälle durch Sabotage verdoppeln sich zum Jahreswechsel

Datenverlust-Fälle durch Sabotage verdoppeln sich zum Jahreswechsel

30.12.11 Alle Jahre wieder, zum Jahreswechsel, verzeichnen Datenretter dasselbe Phänomen. Hilferufe aus Unternehmen, die aufgrund von böswilligen Handlungen aus den eigenen Reihen wichtige Daten verlieren, häufen sich.

Nach Erfahrung von Datenretter Attingo 
sind die Ursachen dafür vor allem in der Psychologie des Menschen, also in der "Aufbruch- und Aufräumstimmung" zum neuen Jahr: Gerade rund um den Jahreswechsel werden problematische Beschäftigungsverhältnisse nicht verlängert, Kündigungen wirksam oder Mitarbeiter von der Konkurrenz abgeworben. Wenn es für die Betroffenen schwierig wird, würden als Racheakt nicht selten wichtige Daten gelöscht oder gestohlen. Teilweise werden Datensätze auch aus falschem Ehrgeiz zum neuen Arbeitgeber mitgenommen.

Selbst große Konzerne mit gut funktionierender IT-Abteilung seien nicht vor solchen Attacken gefeit. Daher führen immer mehr Unternehmen Sicherheitsrichtlinien für das Beenden von Arbeitsverhältnissen ein. Bei nicht einvernehmlichen Kündigungen werden oft schon vor dem in Kenntnis Setzen des Mitarbeiters sämtliche Benutzerberechtigungen entzogen. Auf der technischen Seite kommt zum Beispiel Intelligentes Log-File-Management zum Einsatz, wodurch nachträglich festgestellt werden kann, wer wann wo welche Daten manipuliert hat. Allein die Tatsache, dass solch ein System
installiert ist, wirkt schon abschreckend, so die Erfahrung. (jg)

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